Kryotechnik


"Kryonik, auch Kryostase genannt umschreibt die Kunst einen lebenden/ oder toten, Organismus einzufrieren, beliebig lange zu lagern und bei Bedarf wieder zurück ins Leben zu rufen." Ein Kryostasevorgang teilt sich in mehrere Abschnitte


Abschnitt eins, Vorbereitung

Zunächst erhält der Patient ein Betäubungsmittel, damit der Sauerstoffbedarf des Gehirn gesenkt wird damit bei der Kühlung und Lagerung keine Schäden entstehen.
Sollte es sich jedoch um eine vor kurzem verstorbene Person handeln, wird dem Körper eine Infusion verabreicht um den sich bildenden Körpergiften vor zu beugen.


Abschnitt zwei, Austausch der Körperflüssigkeiten und erste Kühlung

Dem Patienten werden als nächstes die körpereigenen Flüssigkeiten "getauscht". Dazu werden zunächst die Venen mit einer kühlen Lösung, einer Art Frostschutzmittel, gespült. Wobei bereits hier der Körper bereits vorgekühlt wird. Als nächstes wird in die Venen eine Vitrikationslösung eingespült. Diese Maßnahme ist wichtig, damit sich bei der Kühl- und Lagerphase keine Eiskristalle im Körper bilden, denn diese würden die Organstruktur ansonsten irreversibel beschädigen.


Abschnitt drei, Verglasungsprozess

Der Körper und die eingespülte Vitrikationslösung wird mehrere Stunden, schrittweise auf -125°C gekühlt. Dabei "verglast" die Vitrikationslösung im Körper ab einer bestimmten Temperaturmarke, verglasen bedeutet hierbei das die Lösung ihre Struktur ändert.


Abschnitt vier, Beginn des langfristigem Kühlungsprozesses

Der so vorbereitete Patient wird nun in eine Aluminiumkapsel gebettet und mit flüssigem Stickstoff auf -196°C gekühlt und bis zum gewünschten Zeitpunkt gelagert.


Abschnitt fünf, Rückführung

Eine Heraufsforderung stellte bisher der Auftauprozess dar, die größte Schwierigkeit dabei war eine Denaturierung des Gewebes zu verhindern, ohne das der Patient an Sauerstoffentzug stirbt.

Unser Unternehmen ist eines der Ersten mit einem patentiertem Austauschverfahren welches mögliche Komplikationen auf ein Minimum reduziert. Leider können wir auf diesen Punkt nicht weiter eingehen, weil er unter das Betriebsgeheimniss fällt.
Wir bitten dies zu entschuldigen.